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TürkeiProzess gegen Vertreter von "Reporter ohne Grenzen" vertagt

Erol Önderoglu von der Organisation "Reporter ohne Grenzen" vor dem Gerichtsgebäude in Istanbul (Archiv). (OZAN KOSE / AFP)
Erol Önderoglu von der Organisation "Reporter ohne Grenzen" vor dem Gerichtsgebäude in Istanbul (Archiv). (OZAN KOSE / AFP)

In der Türkei ist der Prozess gegen den Vertreter der Organisation "Reporter ohne Grenzen", Önderoglu, erneut vertagt worden.

Das Gericht in Istanbul legte den nächsten Verhandlungstag auf den 17. Juli fest. Önderoglu, dem Terrorpropaganda vorgeworfen wird, hielt heute seine Verteidigungsrede. Wie "Reporter ohne Grenzen" mitteilte, vertagte der Richter die Verhandlung, weil zwei Anwälte von Mitangeklagten erkrankt seien. Eigentlich war ein Urteil erwartet worden.

Hintergrund des Prozesses ist die Teilnahme Önderoglus an einer Solidaritätskampagne für eine inzwischen geschlossene pro-kurdische Tageszeitung. Der Prozess hatte im November 2016 begonnen.