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TunesienRegierung kündigt Kampf gegen Terroristen an

Soldaten stehen am 26.06.2015 im Foyer des Hotels "Imperial Marhaba" in Sousse. Bei einem Angriff auf das Strandhotel sind am zahlreiche Menschen getötet worden, darunter mehrere ausländische Touristen. (picture alliance / dpa / Bechir-Taieb)
Soldaten stehen nach dem Anschlag im Foyer des Hotels "Imperial Marhaba" in Sousse. (picture alliance / dpa / Bechir-Taieb)

Nach dem Anschlag auf ein Hotel will die tunesische Regierung entschieden gegen Terroristen vorgehen.

Ministerpräsident Essid sagte nach einer Sitzung des Sicherheitsrates in Tunis, die Heimat und der Staat würden bedroht. Er kündigte eine Reihe von Maßnahmen an, darunter die Schließung von bis zu 80 Moscheen. Medien zitierten Essid mit den Worten, es gebe weiterhin Moscheen, die ihre Propaganda und ihr Gift verbreiteten. - Zu dem Anschlag in dem Touristenort Sousse mit 38 Toten bekannte sich inzwischen die Terrormiliz Islamischer Staat. Der Attentäter hatte gestern wahllos das Feuer auf Urlauber eröffnet, ehe er von Sicherheitskräften erschossen wurde. Unter den Toten sind nach Angaben der tunesischen Behörden überwiegend Briten, sowie Deutsche, Belgier und Franzosen.

Die IS-Miliz ist nach eigenen Angaben auch für den Anschlag auf eine Moschee in Kuwait verantwortlich, bei dem gestern 27 Menschen getötet wurden.