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TutanchamunRestaurierung der Pharaonen-Maske erfolgreich abgeschlossen

Die Totenmaske von Tutanchamun im Ägyptischen Museum in Kairo. Die Totenmaske des Tutanchamun im Ägyptischen Museum, aufgenommen am 12.10.2015. Durch eine Unachtsamkeit brach im August 2014 der Zeremonialbart der goldenen Totenmaske des Pharaos Tutanchamun im Ägyptischen Museum in Kairo ab. Daraufhin wurde der Bart mit einem Epoxitkleber eilig wieder an die Maske geklebt. Seit einiger Zeit ist ein Restauratorenteam vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz damit beschäftigt, die Maske zu restaurieren, soweit dies möglich ist. Mit Lindenholzstäbchen wird Millimeter für Millimeter des Klebers mechanisch abgetragen, Ende des Jahres, so hofft man, sei diese Arbeit erledigt.  (picture alliance/dpa/Matthias Tödt)
Die Totenmaske des Tutanchamun mit dem charakteristischen Knebelbart der Pharaonen. (picture alliance/dpa/Matthias Tödt)

Fachleuten aus Deutschland ist es gelungen, die fehlerhaft reparierte Totenmaske des ägyptischen Pharaos Tutanchamun wiederherzustellen.

Wie Christian Eckmann vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz mitteilte, wurden die Restaurationsarbeiten an dem weltberühmten Objekt nach gut zwei Monaten abgeschlossen. Die 3.300 Jahre alte Maske werde nun wieder im Archäologischen Museum in Kairo ausgestellt.

Der Kinnbart der Totenmaske war im August 2014 beschädigt worden und abgefallen. Mitarbeiter des Kairoer Museums hatten ihn daraufhin wieder angesetzt und dabei eine sichtbare Klebenaht hinterlassen. Die deutschen Restauratoren wurden beauftragt, die Spuren zu beseitigen.