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U-Boot-DealAustralien weist Vorwurf der Lüge zurück

Frankreichs Präsident Macron und der damalige australische Premier Turnbull stehen auf einer HMAS Waller, einem U-Boot der australischen Navy.  (AFP/BRENDAN ESPOSITO)
Frankreichs Präsident Macron besiegelte den jetzt aufgekündigten U-Boot-Deal mit dem damaligen australischen Premierminister Turnbull. (AFP/BRENDAN ESPOSITO)

Die australische Regierung hat begründet, warum sie auf den Kauf französischer U-Boote verzichtet.

Verteidigungsminister Dutton sagte, das Rüstungsprojekt habe Jahre hinter dem Zeitplan gelegen, zudem sei das Budget überzogen worden. Diese Bedenken habe Australien gegenüber Frankreich offen und ehrlich geäußert, betonte Dutton. Damit wies er den Vorwurf der Lüge zurück, den sein französischer Kollege Le Drian erhoben hatte. Dieser erklärte darüberhinaus, das gescheiterte Geschäft belaste die Zukunft der Nato.

Australien hatte entschieden, auf den geplanten Kauf der französischen U-Boote zu verzichten und stattdessen eine neue Zusammenarbeit mit den USA angekündigt. Frankreich rief daraufhin seine Botschafter aus beiden Ländern zu Beratungen zurück.

Diese Nachricht wurde am 19.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.