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U-Boot-StreitLe Drian und Blinken: Ende der Krise braucht Zeit

USA, New York: Jean-Yves Le Drian (l), Außenminister von Frankreich, und Anthony Blinken, Außenminister der USA (Bernd von Jutrczenka/dpa)
Le Drian und Blinken bei der UN-Vollversammlung (Bernd von Jutrczenka/dpa)

Die Außenminister der USA und Frankreichs, Blinken und Le Drian, haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Überwindung des U-Boot-Streits zwischen ihren Ländern geäußert.

Dies brauche aber Zeit und erfordere harte Arbeit, sagten beide nach einem Gespräch am Rande der UNO-Vollversammlung in New York. Blinken verwies auf gemeinsame Werte und Interessen Frankreichs und der USA. Worten müssten nun aber auch Taten folgen.

Die USA, Großbritannien und Australien hatten vergangene Woche ein indopazifisches Bündnis angekündigt, das auch den Bau von U-Booten für Australien umfasst. Daraufhin war ein lange geplantes Geschäft mit Frankreich geplatzt. Paris reagierte verärgert und rief die Botschafter in den USA und Australien zu Konsultationen zurück.

Diese Nachricht wurde am 24.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.