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ÜbertragungsrechteParalympics-Berichterstattung bei ARD und ZDF gefährdet

Ein Athlet läuft vor dem olympischen Logo der paralympischen Winterspiele in Pyeongchang.  (dpa/Karl-Josef Hildenbrand)
Ein Athlet läuft vor dem olympischen Logo. (dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Die Zukunft der TV-Berichterstattung von ARD und ZDF zu den Paralympischen Spielen ist ungewiss.

Das Internationale Paralympische Komitee hat die Rechte für die Winterspiele 2022 in Peking und die Sommerspiele 2024 in Paris nicht an die European Broadcasting Union vergeben, zu der auch das Erste und das Zweite gehören. Stattdessen erwarb die Agentur Infront das Rechte-Paket für 51 europäische Länder.

"Wir bedauern sehr, dass die EBU als langjähriger und bewährter Partner des IPC nicht den Zuschlag bekommen hat", sagte der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Beucher, gegenüber der dpa. ARD und ZDF trugen mit ihrer ausführlichen Berichterstattung seinen Angaben zufolge wesentlich zum Erfolg der Paralympics beim deutschen Publikum bei.

ARD und ZDF berichten seit vielen Jahren von den Paralympics und planen das auch für die verlegten Spiele in Tokio, für die sie noch die Rechte über die EBU halten. "Wie es danach weitergeht, wissen wir derzeit nicht", hieß es dazu bei der ARD.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.