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StartseiteInterviewKein Streit an Bord der ISS20.05.2014

Ukraine-KonfliktKein Streit an Bord der ISS

Die Spannungen zwischen Russland und den USA wirken sich nach Angaben der NASA nicht auf den Betrieb der Raumstation ISS aus. Im Deutschlandfunk sagte NASA-Administrator Charles Bolden, die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten liefe gut - sowohl im All als auch am Boden.

Charles Bolden im Gespräch mit Guido Meyer

Totale der Internationalen Raumstation, im Hintergrund ein Ausschnitt der Erde, von der Meer und Landflächen zu sehen sind (Nasa)
Die Internationale Raumstation in einer Aufnahme aus dem Mai 2006 (Nasa)

Bolden betonte, die Besatzungen würden weiterhin mit russischen Raketen vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gebracht. US-Astronauten würden im Trainingscenter bei Moskau ausgebildet, und russische Kosmonauten kämen nach wie vor nach Houston, um dort zu üben. Bolden erklärte, er habe auch keine Kenntnis darüber, dass Russland 2020 aus dem ISS-Projekt aussteigen und den Vertrag nicht verlängern wolle.

Das Interview mit Charles Bolden können Sie im Audio-on-demand-Player nachhören.

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