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UmfrageZwei Drittel sehen #MeToo-Debatte "positiv"

MeToo-Demonstration gegen sexualisierte Gewalt und sexistische Übergriffe am 28.10.2017 in Berlin Neukölln (imago / Bildgehege)
Zwei Drittel der Befragten halten die #MeToo-Debatte für positiv - Männer ebenso wie Frauen. (imago / Bildgehege)

Die #Metoo-Debatte in Deutschland wird von einer großen Mehrheit der Menschen positiv gesehen - das betrifft Männer wie Frauen.

Der "Spiegel" hat sich in einer repräsentativen Umfrage mit dem Thema befasst. Heraus kam: Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) fanden die Debatte gut, auch weil sie auf Probleme aufmerksam gemacht hat. Bemerkenswert: Die Zustimmung ist bei Frauen und Männern genau gleich groß.

Allerdings sind sind nur gut die Hälfte der Menschen auch der Meinung, dass sich auch tatsächlich etwas verändert hat: Das ist das Ergebnis einer weiteren Spiegel-Umfrage. Knapp 18 Prozent glauben, dass es am Arbeitsplatz weniger sexuelle Belästigung gibt. Zehn Prozent finden, dass auch im privaten weniger belästigt wird.

Generell stehen die Deutschen dem Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau aber positiv gegenüber. 58 Prozent der Deutschen sehen die Gleichberechtigung der Frauen "zu einem großen Teil" verwirklicht und eine Mehrheit (54 Prozent) ist der Meinung, dass es in der Welt besser zuginge, hätten Frauen und Männer gleich viel Macht.