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Umgang mit IS-DschihadistenEU-Staaten prüfen laut Bericht Pläne für Sondertribunal

Auf einer Toreinfahrt eines zerbombten Areals in der Region um Rakka in Syrien ist das Logo der vertriebenen Terrormiliz Islamischer Staat zu sehen. (imago / Sebastian Backhaus)
IS-Logo auf der Toreinfahrt eines zerbombten Areals der vertriebenen Terrormiliz Islamischer Staat in der Region um das syrische Rakka (imago / Sebastian Backhaus)

Deutschland prüft offenbar gemeinsam mit anderen europäischen Ländern die Einrichtung eines Internationalen Strafgerichts für mutmaßliche IS-Terroristen.

Nach Informationen der Funke Mediengruppe sind Irak und Katar als mögliche Standorte im Gespräch. Es müsse sich um einen politisch stabilen Staat handeln, in dem die Sicherheit für Richter, Anwälte und Zeugen gewährleistet sei. Das Auswärtige Amt bestätigte, dass es einen internationalen Austausch zu diesem Thema gibt.

Derzeit wird diskutiert, wie mit deutschen IS-Kämpfern umgegangen werden soll, die in Syrien und im Irak inhaftiert sind. Gegner einer Rückholung sehen in Sondertribunalen eine Alternative.

Diese Nachricht wurde am 07.06.2019 im Programm Deutschlandfunk gesendet.