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UnescoFlüchtlingskinder haben in vielen Ländern schlechte Bildungschancen

Ein Mädchen mit Kopftuch sitzt über ein Arbeitsblatt gebeugt an einem Pult im Klassenraum. im Hintergrund weitere Schüler. (dpa/Sebastian Willnow)
Aus Syrien geflüchtete Kinder lernen in einer Schule in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt). (dpa/Sebastian Willnow)

Die Unesco fordert von der internationalen Gemeinschaft deutlich größere Anstrengungen zur Integration von Flüchtlingskindern in Schulen.

Allein in Deutschland würden rund 42.000 zusätzliche Lehrer benötigt, heißt es im aktuellen Weltbildungsbericht der Kulturorganisation der Vereinten Nationen. Generaldirektorin Azoulay erklärte, alle verlören, wenn Zuwanderer und Flüchtlinge keinen Zugang zu Bildung bekämen. Sie stellt den Bericht heute in Berlin vor, unter anderem gemeinsam mit Bundesaußenminister Maas.

Deutschland bekommt von der Unesco auch Lob für seinen Einsatz für die Integration von Flüchtlingen. Positiv hervorgehoben wird in dem Papier etwa die umfangreiche Sprachförderung in Kindertagesstätten und die Anerkennung ausländischer Abschlüsse für den Arbeitsmarkt.

Im Weltbildungsbericht prüft die Unesco jedes Jahr die Forschritte bezüglich der Umsetzung des globalen Nachhaltigkeitsziels, wonach bis 2030 alle Menschen in den Genuss hochwertiger Bildung kommen sollen.