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Ungenutzter ImpfstoffLänder-Regierungschefs fordern pragmatische Lösung

Eine Fläschchen des Impfstoffs AstraZeneca mit einer Spritze. (imago / Joerg Boethling)
Blieb zum Teil liegen: Impfstoff von Astrazeneca (imago / Joerg Boethling)

Aus den Bundesländern gibt es angesichts nicht genutzter Impfdosen Forderungen nach mehr Pragmatismus bei der Reihenfolge der Corona-Impfungen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann sagte der "Welt am Sonntag", man könne es sich nicht leisten, dass Impfstoff herumstehe, weil Teile der Berechtigten ihn ablehnten. In diesem Fall müsse man das strenge Regiment auflockern und Menschen impfen, die nach der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären, verlangte der Grünen-Politiker.

Bayerns Ministerpräsident Söder forderte angesichts der ungenutzten Dosen eine Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffs. Bevor dieser liegen bleibe, solle man den impfen, der wolle, sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag". Es dürfe keine Dosis weggeworfen werden. Ähnlich äußerte sich der sächsische Ministerpräsident Kretschmer von der CDU.

Diese Nachricht wurde am 28.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.