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UNHCRHunderte Menschen sterben auf Flüchtlingsrouten durch Afrika

In Gewahrsam genommene Flüchtlinge  in einem Lager in Zawiyah / Libyen, 45 Kilometer westlich von Tripolis (AFP / Taha JAWASHI)
Die Lage von Flüchtlingen in Libyen wird vom UNHCR seit langem kritisiert (AFP / Taha JAWASHI)

Bereits auf ihrem Weg durch Afrika in Richtung Mittelmeer kommen nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hunderte Flüchtlinge und Migranten ums Leben.

In den Jahren 2018 und 2019 seien mindestens 1750 Menschen auf den Landrouten über den Kontinent gestorben, wie aus dem UNHCR-Bericht hervorgeht. In diesem Jahr hätten bereits mindestens 70 Flüchtlinge und Migranten ihr Leben verloren. Die Menschen müssten auf dem Weg unaussprechliche Brutalität erdulden. Zu den Verbrechen gehörten Misshandlungen, Folter, Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung und willkürliche Tötungen. Täter seien Schmuggler, Menschenhändler, Milizen und in einigen Fällen staatliche Vertreter. Es sei äußerst schwierig, Daten und Fakten über die Toten zu sammeln.

Laut Daten des Mixed Migration Center des Dänischen Flüchtlingsrats gingen 28 Prozent der Todesfälle auf die Durchquerung der Sahara zurück. Gefährlich für Flüchtlinge seien aber auch das Bürgerkriegsland Libyen, die Zentralafrikanische Republik und Mali.