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Unicef-StudieDeutschland liegt bei der Familienfreundlichkeit auf Platz sechs

Babykleidung und ein Storch aus Holz hängen an einer Leine vor einem Bauernhof in Apfeltrang (Bayern). Der Schmuck soll, nach altem Brauch, den frisch verheirateten Bewohnern des Hauses zu reichem Kindersegen verhelfen.  (dpa/Karl-Josef Hildenbrand)
Was macht Familienfreundlichkeit aus? Unicef gibt Antworten. (dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Deutschland liegt bei der Familienfreundlichkeit laut einer Unicef-Studie im internationalen Vergleich auf Platz sechs.

Die familienfreundlichsten Regeln und Gesetze gibt es nach Einschätzung des UNO-Kinderhilfswerks in Schweden, gefolgt von Norwegen und Island. Unter die besten zehn fallen auch noch Estland, Portugal, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Frankreich. Schlusslichter der insgesamt 31 untersuchten Länder sind Zypern, Griechenland und die Schweiz.

Ausschlaggebend für die Beurteilung der Familienfreundlichkeit waren unter anderem das Angebot an bezahltem Elternurlaub und der Anteil von Kleinkindern in Betreuungsangeboten. Die Autoren des Berichts fordern, jedes Land müsse mindestens sechs Monate bezahlte Elternzeit ermöglichen und ausreichend bezahlbare Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder schaffen, um als familienfreundlich zu gelten.