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UNO-BerichtAfrika ist besonders vom Terrorismus betroffen

Autobombenanschlag in Mogadischu (Farah Abdi Warsameh/AP)
In Afrika sind weiter verschiedene Terrorgruppen aktiv. Hier ein Archivbild von einem Autobombenanschlag im somalischen Mogadischu. (Farah Abdi Warsameh/AP)

Afrika ist nach einem UNO-Bericht derzeit der am schwersten vom Terrorismus betroffene Kontinent.

Der Bericht über die Lage im ersten Halbjahr 2021 wurde in New York dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorgelegt. Demnach sind in Westafrika vor allem Terrorgruppen aktiv, die mit dem sogenannten Islamischen Staat verbunden sind. Im Osten, in der Sahelzone und in Somalia stehen die Gruppierungen eher dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe.

Große Sorge bereiten dem Bericht zufolge Vorfälle wie die Besetzung der Hafenstadt Mocimboa da Praia in Mosambik durch eine IS-Gruppe Anfang des Jahres. Die Terroristen seien schließlich mit Kriegsbeute wieder abgezogen und hätten sich in dem Gebiet nahe der Grenze zu Tansania für künftige Angriffe positioniert.

Laut den UNO-Fachleuten ist der IS auch in Syrien und dem Irak weiter aktiv, ebenso wie in Asien.

Diese Nachricht wurde am 24.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.