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UNO-Bericht"Riesiges technologisches Gefälle" zwischen Arm und Reich

Ein weibliches Androidengesicht, mit Kabeln, die aus dem Hinterkopf kommen. (imago / Science Photo Library)
Der Mensch als Baukasten. (imago / Science Photo Library)

Künstliche Intelligenz und Gentechnik können die Lebensqualität verbessern, aber auch weltweite Ungleichheiten und soziale Spannungen verschärfen.

So steht es im neuen World Economic and Social Survey. Der Bericht weist darauf hin, dass viele Entwicklungsländer bisher nicht oder nicht in vollem Umfang von den Vorteilen bereits bestehender Technik, zum Teil haben die Menschen dort nicht einmal Strom. Gleichzeitig setzten sich die reichen Industrieländer mit neuen Technologien auseinander, die Krankheiten ausrotten oder Abläufe automatisieren sollen. Im Bericht ist die Rede von einem "riesigen technologischen Gefälle".

Im Vorwort schreibt UNO-Generalsekretär Guterres, neue Technologien könnten dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erreichen. "Gesundheit und Langlebigkeit, Wohlstand für alle und ökologische Nachhaltigkeit sind in Reichweite, wenn wir die volle Kraft dieser Innovationen ausschöpfen." Ebenjene Technologien gäben allerdings auch Anlass zu Besorgnis.