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UNO-GeneralsekretärGuterres warnt vor schwerer Hungersnot im Jemen

Zwei kleine Kinder stehen in einem Slum in einem Kriegsgebiet von Sanaa im Jemen. (dpa-Bildfunk / XinHua)
Zwei kleine Kinder stehen in einem Slum in einem Kriegsgebiet von Sanaa im Jemen. (dpa-Bildfunk / XinHua)

UNO-Generalsekretär Guterres hat vor einer schweren Hungersnot mit Millionen Toten im Jemen gewarnt.

Guterres sagte, es drohe die schlimmste Krise, die die Welt seit Jahrzehnten erlebt habe. Er forderte sofortige Gegenmaßnahmen. Nach seinen Worten wird die Lage in dem Bürgerkriegsland durch eine Heuschreckenplage, durch Überschwemmungen und durch die Corona-Pandemie noch verschlimmert.

Im Jemen kämpft ein Militärbündnis unter Führung Saudi-Arabiens seit 2015 an der Seite der Regierung gegen die Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Durch die Luftangriffe Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten ist die Infrastruktur des Landes weitgehend zerstört. Viele Hilfsgüter kommen zudem wegen des Widerstands und Blockaden der Huthi nicht bei der Bevölkerung an.

Mehr Informationen dazu finden Sie auch hier: Wie die Corona-Pandemie den Hunger in der Welt verschärft.

Diese Nachricht wurde am 21.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.