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UNOMerkel für Reform des Sicherheitsrates

Das wichtigste UN-Gremium: Im Sicherheitsrat verhandeln die Staaten u. a. über militärisches Eingreifen. (Georg Schwarte)
Das wichtigste UN-Gremium: Im Sicherheitsrat verhandeln die Staaten u. a. über militärisches Eingreifen. (Georg Schwarte)

Bundeskanzlerin Merkel hat sich für eine Reform des UNO-Sicherheitsrates ausgesprochen.

Die Vereinten Nationen müssten sich weiterentwickeln, um die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen zu können, sagte Merkel in ihrer Grußbotschaft zum 75-jährigen Bestehen der Weltgemeinschaft. Deutschland stehe bereit, weiter Verantwortung zu tragen, gerne auch in einem erweiterten Sicherheitsrat, fügte die CDU-Politikerin hinzu. Deutschland ist gegenwärtig als nicht-ständiges Mitglied für zwei Jahre im Sicherheitsrat vertreten.

Merkel betonte, die Vereinten Nationen könnten letztlich nur so gut sein, wie ihre Mitglieder sich einig würden. Viele Probleme seien nur gemeinsam zu lösen. Auch UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, es brauche eine effektive internationale Zusammenarbeit. - Die Vereinten Nationen wurden 1945 mit zunächst rund 50 Mitgliedern gegründet. Heute sind es 193.

Diese Nachricht wurde am 22.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.