Die Nachrichten

Die Nachrichten

Die Nachrichten

UNO und DeutschlandSorge um Libyen und Sudan

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r, CDU) und Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNO), äußern sich in Anwesenheit einer Dolmetscherin (l) bei einem Pressestatemenz im Bundeskanzleramt. (dpa-news / Bernd von Jutrczenka)
UNO-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi berät mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Lage in Libyen und im Sudan (dpa-news / Bernd von Jutrczenka)

Bei einem gemeinsamen Treffen haben sich Bundeskanzlerin Merkel und UNO-Flüchtlingskommissar Grandi besorgt über die Menschenrechtslage in Libyen und im Sudan gezeigt.

Die Gewaltausbrüche in beiden Ländern stelle die internationale Gemeinschaft vor große Herausforderungen, sagte Merkel in Berlin. Es gelte, gemeinsam die Ursachen für Flucht und Vertreibung zu bekämpfen. Grandi betonte, die Eskalation vor allem in Libyen mache es schwierig, in den dortigen Flüchtlingslagern zu arbeiten. Man müsse schnellstmöglich zu Verhandlungen zurückkehren. Der Flüchtlingskommissar lobte Merkels Einsatz zur Deeskalation der Lage und Deutschlands außerordentliche Rolle als Geber für die Flüchtlingshilfe.

Bezüglich der Ereignisse im Sudan hat Merkel heute auch mit dem ägyptischen Präsidenten al-Sisi telefoniert. Die Kanzlerin forderte, dass nach dem Militärputsch in dem afrikanischen Land die Macht zügig an eine zivile Regierung übergeben werden müsse. Ägypten solle als Regionalmacht und Nachbarland darauf hinwirken und einen derartigen Prozess unterstützen.