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UNO-VollversammlungEinigung auf globalen Migrationspakt

Ein Flüchtlingsmädchen der Rohingya hält ein Kleinkind auf dem Arm. Das Bild stammt aus dem Kutupalong-Flüchtlingslager im Bezirk Cox's Basar in Bangladesch im Juni 2018. (dpa-Bildfunk / AP)
Den Migrationspakt der UNO unterstützen 192 von 193 Staaten - die USA nicht. (dpa-Bildfunk / AP)

Die UNO-Vollversammlung hat sich auf einen globalen Migrationsvertrag geeinigt. Der Pakt ist ein Bekenntnis zu internationaler Zusammenarbeit beim Umgang mit Migranten - darunter auch Flüchtlinge. Wörtlich heißt es, kein Land könne die Herausforderungen und Möglichkeiten dieses globalen Phänomens allein angehen.

Einigkeit besteht darüber, dass eine sichere, geordnete und legale Migration gelingen kann, wenn sie gut geplant wird und im Konsens geschieht. Zitat: "Migration sollte niemals ein Akt der Verzweiflung sein".

Im September 2016 hatten sich die 193 UNO-Mitgliedsstaaten darüber verständigt, den nicht-bindenden Vertrag zu schließen. Die USA sind als einziges Land aus den Verhandlungen ausgetreten. Inzwischen signalisiert Ungarn, das Abkommen ebenfalls nicht mitzutragen. Der Pakt soll im Dezember von Staats- und Regierungschefs in Marokko unterzeichnet werden.

Diese Nachricht wurde am 14.07.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.