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UNO-VollversammlungKeine Mehrheit für Verurteilung der Hamas

Das Foto zeigt die UNO-Vollversammlung, hier am 21. Dezember 2017. (dpa-Bildfunk / AP / Mark Lennihan)
UNO-Vollversammlung (Archivbild) (dpa-Bildfunk / AP / Mark Lennihan)

Der Versuch, die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas in der UNO-Vollversammlung zu verurteilen, ist gescheitert.

Ein von den USA vorgelegter Resolutionstext erhielt in New York die Zustimmung von 87 Ländern, darunter auch von Deutschland. 58 Staaten stimmten dagegen, 32 enthielten sich. Zuvor hatte die Vollversammlung mit knapper Mehrheit einem Antrag Kuwaits zugestimmt, dass für die Resolution eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist.

In dem Papier wird der Hamas vorgeworfen, Gewalt zu stiften und Zivilisten in Gefahr zu bringen. Verurteilt werden sollten neben dem Raketenbeschuss Israels aus dem Gazastreifen auch Brandsätze, die Palästinenser mit Flugdrachen und Ballons nach Israel befördern. - Die UNO-Vollversammlung hat in den vergangenen Jahren immer wieder Israel wegen seines Vorgehens im Nahost-Konflikt verurteilt. Die gescheiterte Resolution wäre die erste gewesen, mit der die Hamas verurteilt worden wäre.