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Urteil in den USAKrebserregender Babypuder - Strafe für den Hersteller

Babypuder von Johnson & Johnson (EPA/DAN PELED AUSTRALIA AND NEW ZEALAND)
Babypuder von Johnson & Johnson (EPA/DAN PELED AUSTRALIA AND NEW ZEALAND)

Das US-Pharmaunternehmen Johnson & Johnson muss 29 Millionen Dollar an eine Krebspatientin zahlen.

Das Babypuder der Firma habe beträchtlich zu der tödlichen Krankheit der Frau beigetragen, urteilte die Jury eines Berufungsgerichts im kalifornischen Oakland. Gegen Johnson & Johnson laufen in den USA rund 13.000 ähnliche Klagen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass das in Puder enthaltene Talkum Krebs verursacht habe und diese Gefahren verheimlicht wurden. In einigen Fällen geht es auch um eine mutmaßliche Verunreinigung von Talkum durch Asbest.

Zu Johnson & Johnson gehören Marken wie Penaten-Babypflege und Bebe.