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UrteilTesla darf auf Baugelände bei Berlin vorerst weiter Bäume fällen

Ein Schild mit der Aufschrift "Dialog Probleme Lösen Welcome Tesla" steht an einem Elektrofahrzeug der Marke Tesla am Rande einer Kundgebung von Anwohnern, die sich für den Bau der geplanten Tesla-Fabrik einsetzen.  (dpa / Patrick Pleul)
Die Rodungen auf dem Gelände der geplanten Tesla-Fabrik dürfen vorerst fortgesetzt werden. (dpa / Patrick Pleul)

Der Elektroauto-Hersteller Tesla darf die Rodungen auf dem Gelände seiner geplanten Fabrik in Grünheide nahe Berlin vorerst fortsetzen.

Das entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder im Eilverfahren. Damit blieben Anträge zweier Naturschutzvereine erfolglos. Die Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern wollten die Rodungen stoppen. Das Verwaltungsgericht teilte zur Begründung mit, die Abwägung der naturschutzrechtlichen Belange durch das Landesumweltamt sei nicht zu beanstanden. Gegen den Beschluss ist Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg möglich.

Tesla will in Grünheide eine Fabrik errichten und vom kommenden Jahr an dort Elektroautos bauen. Das Unternehmen erhielt die Erlaubnis, mit den Arbeiten auf dem Gelände vorzeitig zu beginnen. Die endgültige Baugenehmigung steht noch aus.