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US-GerichtBau von Öl-Pipeline gestoppt

Die Öl-Pipeline Keystone XL des Unternehmens TransCanada (dpa/picture-alliance/ Nati Harnik)
Die Öl-Pipeline Keystone XL des Unternehmens TransCanada (dpa/picture-alliance/ Nati Harnik)

Ein Gericht im US-Bundesstaat Montana hat den Bau der umstrittenen Öl-Pipeline Keystone XL zwischen Kanada und den USA gestoppt.

Die Regierung von US-Präsident Trump habe nicht ausreichend erklärt, warum sie das bereits bestehende Bau-Verbot aufgehoben habe, begründete das Gericht sein Urteil. Die Regierung muss das Projekt und seine Auswirkungen auf die Umwelt nun grundsätzlich überprüfen. Keystone XL soll eine bereits existierende Pipeline um 1.450 Kilometer verlängern, um Öl aus Teersandvorkommen in Kanada zu Raffinerien nach Texas zu befördern. Umweltschützer warnen unter anderem vor katastrophalen Folgen möglicher Lecks.

Präsident Obama hatte das Projekt vor allem aus Gründen des Klima-Schutzes abgelehnt. Trump hatte das Verbot aufgehoben. Das Gericht erklärte in seiner Urteilsbegründung, eine Behörde könne jedoch nicht einfach "gegenteilige oder lästige Feststellungen" missachten.