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US-Justizminister Barr zu Trumps Tweets im Fall Stone"Lasse mich nicht schikanieren"

US-Justizminister William P. Barrsteht an einem Pult vor einem Kamin. (Consolidated News Photos)
William Barr (Consolidated News Photos)

US-Justizminister Barr hat Präsident Trump öffentlich aufgefordert, sich auf Twitter nicht mehr in laufende Gerichtsverfahren einzumischen.

Barr sagte in einem Fernsehinterview, Trumps Kommentare machten es ihm unmöglich, seine Arbeit zu tun. Er lasse sich von niemandem schikanieren oder beeinflussen.

Die Kritik des Justizministers kam wenige Tage nach Einlassungen Trumps zu einem Prozess gegen seinen langjährigen Berater Stone. Stone war im Zuge der Ermittlungen zur Russland-Affäre in mehreren Punkten schuldig gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft forderte eine mehrjährige Haftstrafe, was Trump auf Twitter als "Justizirrtum" bezeichnete. Einen Tag später forderte auch das Justizministerium eine mildere Strafe. Die Staatsanwälte werteten das als politische Einmischung und traten geschlossen zurück.

Eine Sprecherin Trumps erklärte, Barr habe das Recht, seine Meinung zu sagen.