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US-PräsidentschaftswahlTrump liegt in Führung

Rund 219 Millionen Bürger können ihre Stimme abgeben; hier ein Wahllokal in Florida. (dpa/picture alliance)
Rund 219 Millionen Bürger können ihre Stimme abgeben; hier ein Wahllokal in Florida (dpa/picture alliance)

In den USA ist die Präsidentenwahl zu Ende gegangen.

Die letzten Wahllokale schlossen in Alaska. Den bisherigen Ergebnissen zufolge zeichnet sich ein Sieg des Republikaners Trump ab. Er konnte die wichtigen Schlüsselstaaten Florida, North Carolina, Georgia und Ohio für sich entscheiden. Nach jüngsten Angaben amerikanischer Fernsehsender kommt Trump inzwischen auf 244 Wahlmänner. Die Demokratin Clinton gewann unter anderem in Colorado, Virginia, New York und Nevada. Sie vereint damit bisher 215 Wahlmänner auf sich. Für einen Sieg werden mindestens 270 gebraucht. Umkämpft sind noch Wisconsin, Michigan und Arizona, wo Trump ebenfalls in Führung liegt. Insgesamt sind rund 219 Millionen Amerikaner wahlberechtigt.

Die Republikaner werden Hochrechnungen zufolge ihre Mehrheit im ebenfalls neu gewählten Repräsentantenhaus behalten. Ob sie auch im Senat eine Mehrheit bekommen, steht noch nicht fest. Hier werden 34 von 100 Posten neu bestimmt. Die Aussichten auf einen möglichen Sieg Trumps haben zu deutlichen Verlusten an den asiatischen Börsen geführt. In Tokio gab der Nikkei-Index um mehr als sechs Prozent nach.