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US-PräsidentschaftswahlTrump liegt in Führung

Rund 219 Millionen Bürger können ihre Stimme abgeben; hier ein Wahllokal in Florida. (dpa/picture alliance)
Rund 219 Millionen Bürger können ihre Stimme abgeben; hier ein Wahllokal in Florida (dpa/picture alliance)

Bei der Präsidentschaftswahl in den USA deutet alles auf einen Sieg des Republikaners Trump hin.

Er konnte die wichtigen Schlüsselstaaten Pennsylvania, Florida, North Carolina, Georgia und Ohio für sich entscheiden. Nach jüngsten Angaben amerikanischer Fernsehsender kommt Trump inzwischen auf 264 Wahlmänner. Die Demokratin Clinton gewann unter anderem in Colorado, Virginia, New York und Nevada. Sie vereint bisher 215 Wahlmänner auf sich. Für einen Sieg werden mindestens 270 gebraucht.

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen sprach angesichts des sich abzeichnenden Trump-Erfolgs von einem schweren Schock. Der CDU-Politiker Röttgen sagte im Deutschlandfunk, man habe die Radikalität unterschätzt, mit der Wähler bereit seien, aus ihrer persönlichen Situation die Konseqenzen zu ziehen. Dies sei eine Warnung auch an Deutschland. Als Reaktion auf die US-Wahl gaben die Aktienmärkte in Asien auf breiter Front nach. - Die Republikaner werden ihre Mehrheit im ebenfalls neu gewählten Repräsentantenhaus behalten. Ob sie auch im Senat eine Mehrheit bekommen, steht noch nicht endgültig fest.