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US-ReportRassismus in der US-Justiz hat sich immer mehr institutionalisiert

Verschiedene Hände ragen in einer Illustration zusammen in die Höhe.  (Getty Images/ Moment RF)
Rassismus in der US-Justiz sich immer mehr institutionalisiert (Getty Images/ Moment RF)

Mitten in der Rassismus-Debatte in den USA hat das Todesstrafen-Informations-Zentrum einen neuen Report veröffentlicht.

Mit dem wollen die Autorinnen und Autoren zeigen, wie sich der Rassismus in den USA in der Justiz immer mehr institutionalisiert hat. Der Bericht betrachtet die Geschichte der Bestrafung in den USA über einen längeren Zeitraum - angefangen bei der Sklaverei, bis in die heutige Zeit.

Demzufolge wurden Schwarze Menschen in den USA schon immer überproportional häufiger bestraft als Weiße. Das gilt auch heute.

Am deutlichsten wird das am Beispiel von Tötungsverbrechen: Seit 1977 wurden in den USA fast 300 schwarze Angeklagte wegen Tötung eines weißen Opfers hingerichtet. In der gleichen Zeit wurde aber nur bei etwa 20 weißen Gewaltverbrechern wegen Tötung eines schwarzen Opfers die Todesstrafe vollzogen. Dazu kommt, dass schwarze Menschen überproportional häufig Opfer von Verbrechen werden.

Diese Nachricht wurde am 16.09.2020 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.