US-Wahl 2020

Joe Biden wird mit Hand auf der Bibel als 46. Präsident der USA vereidigt. Im Hintergrund ist das Capitol zu sehen. (imago images / Andrew Harnik)

US-WahlJoe Biden ist 46. Präsident der Vereinigten Staaten

Der Demokrat Joe Biden ist am 20. Januar 2021 als 46. Präsident der USA vereidigt worden. Biden löst den Republikaner Donald Trump ab, der entgegen der Tradition nicht an der Amtseinführung seines Nachfolgers teilnahm. Die Zeremonie am US-Kapitol fand unter nie da gewesenen Sicherheitsvorkehrungen statt.

 Joe Biden steht am 7. November 2020 in Wilmington Delaware auf der Bühne (imago images / ZUMA Wire / Saquan Stimpson)

Biden benennt Spitzenpositionen Das Regierunsgsteam des künftigen US-Präsidenten

Der designierte US-Präsident Joe Biden breitet zielstrebig seine Amtsübernahme vor. Der 78-Jährige hat bereits einige Schlüsselpositionen seiner Regierung benannt. Er setzt vor allem auf erfahrene Vertraute – und Vielfalt.

Die Republikaner David Perdue und Kelly Loeffler wollen in einer Stichwahl in Georgia ihre Senatssitze verteitigen. (dpa/picture alliance/AP Photo/Evan Vucci)

Stichwahl um Senatssitze Republikaner in Georgia im Existenzkampf

In zwei Stichwahlen im Januar im US-Bundesstaat Georgia geht es um die Mehrheit im Senat - und damit um die Handlungsfähigkeit des gewählten Präsidenten Joe Biden. Im ehemals fest republikanischen Georgia sind die Fronten verhärtet.

Mehr anzeigen

Wissenswertes zur Wahl

Der Supreme Court, das höchste Gericht der USA. (picture alliance/dpa/Yegor Aleyev/TASS)

Rechtsmittel gegen die Wahl Wie Trump die US-Wahl vor den Supreme Court bringen könnte

Joe Biden hat die erforderliche Mehrheit von 270 Wahlleuten erreicht und die US-Präsidentschaftswahl damit gewonnen. Doch Donald Trump geht weiter gerichtlich gegen die Wahl vor. Ob er mit dieser Verzögerungsstrategie Erfolg haben könnte, ist umstritten.

Stimmabgabe für die Präsidentschaftswahl 2020 im Brooklyn Museum in New York City (Angela Weiss / AFP)

Der Weg ins Weiße Haus So funktioniert das Wahlsystem

Der Weg ins Weiße Haus ist kompliziert, was an den Eigenheiten des amerikanischen Wahlsystems liegt. Auf welche Bundesstaaten kommt es besonders an? Wer darf wählen? Und wieso wird an einem Dienstag gewählt? Ein Überblick.

US-Präsident Donald Trump von den republikanern und sein Herausforderer, der frühere US-Vize-Präsident Joe Biden während der ersten TV-Debate auf einem Smartphone-Bildschirm. Im Hintergrund eine Karte der USA. (imago images / ZUMA Wire / Pavlov Gonchar)

US-Wahl Der Kampf um die Swing States

Swing States spielen seit jeher eine große Rolle bei den US-Präsidentschaftswahlen: Sie sind Hauptaustrageorte der Wahlkämpfe und können Wahlen entscheiden. Aber was genau macht einen Staat zum Swing State – und wie hat die Corona-Pandemie das Wahlgeschehen verändert?

Ein typischer Briefkasten mit einer wehenden US-Flagge steht an einer Straße unweit von Boston, Massachusetts (picture alliance / Jürgen Schwenkenbecher)

Stimmabgabe Welche Rolle die Briefwahl spielt

Am 3. November fand in den USA die Präsidentschaftswahl statt. Wegen der Corona-Pandemie stimmten viele Menschen per Briefwahl ab. Das hatte erhebliche Auswirkungen auf den Wahl-Ausgang - und schmeckte US-Präsident Donald Trump überhaupt nicht. Er spricht sogar von Wahlbetrug. Ein Überblick.

Gesellschaft

Trump-Anhänger in Florida rezitieren den Treueeid während einer Parade für Trump am 08.11.2020 (imago images / ZUMA Wire / Paul Hennessy)

Nach US-Wahl "Trump wird alles tun, das Eingeständnis seiner Niederlage zu vermeiden"

Die Historikerin Ute Frevert hält das Verhalten der Republikanischen Partei nach der Wahlniederlage Donald Trumps für sehr problematisch. Viele Republikaner hielten an dem Szenario vom gestohlenen Wahlsieg fest – und brächten damit auch ihre Anhänger in Stellung. Das sei „wahnsinnig gefährlich“.

Das Maskottchen der New York Mets trägt Mundschutz auf der Tribüne. (www.imago-images.de)

Starker Anstieg der Neuinfektionen Corona in den USA außer Kontrolle

Noch immer sehen Millionen US-Bürger das Tragen von Masken als linke Ideologie. Ein Ergebnis: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen und Todesfälle steigt stark an, Krankenhäuser sind überlastet. Doch US-Präsident Donald Trump ist vor allem mit sich und seiner Abwahl beschäftigt.

Ein Anhänger von Donald Trump trägt eine Maske Trumps und hält ein Smartphone in die Höhe (picture alliance/Artur Gabdrahmanov/Sputnik/dpa)

Soziale Netzwerke wie "Parler" Neue digitale Heimat für Trump-Anhänger

Tweets mit Warnhinweisen, gelöschte Profile oder gesperrte Gruppen – seit der US-Wahl gehen Facebook und Twitter massiv gegen Falschinformationen vor. Die Anhänger von Wahlverlierer Trump wechseln deshalb zu alternativen Sozialen Netzwerken. Experten warnen vor neuen Gefahren.

Zwei Demonstrantinnen mit Mund-Nasen-Schutz auf einem Protestzug in Portland, Oregon, zum Jahrestag von Martin Luther Kings "Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit" von 1963.  (GettyImages / Anadolu Agency / John Rudoff)

Aus unseren Archiven Rassismus in den USA

Was beschäftigte Schwarze US-Bürger*innen in den 50er Jahren? Womit mussten sie kämpfen? Was ist seitdem passiert? Das Archiv des Deutschlandradios hat eine Auswahl von Beiträgen, Reportagen und Interviews über Rassismus in den USA zusammengestellt. Die Stücke sollen den Wandel im Denken und Sprechen über Rassismus hörbar machen. Mit kritischem Blick – auch auf unsere eigene Berichterstattung.

Mehr anzeigen