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US-ZentralbankFed nimmt Abschied von Null-Zins-Politik

Die Präsidentin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, während einer Pressekonferenz. (picture alliance / dpa / EPA / Michael Reynolds)
Die Präsidentin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, äußert sich zur Leitzinserhöhung. (picture alliance / dpa / EPA / Michael Reynolds)

Die US-Zentralbank Federal Reserve hat die lang erwartete Zinswende eingeleitet.

Der Leitzins wird auf eine Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben, wie die Fed mitteilte. Das ist die erste Erhöhung seit fast zehn Jahren. Seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 hatte der Leitzins nahe Null gelegen. Ziel war, die Wirtschaft mit möglichst billigem Geld zu versorgen.

Fed-Präsidentin Yellen erklärte, die Wirtschaft habe nach der Krise Zeit benötigt, um sich zu erholen. Inzwischen habe sich auch der Arbeitsmarkt gut entwickelt. Experten werten die Zinswende als überfällig. Sie rechnen allerdings nicht damit, dass die Europäische Zentralbank bei den Zinsen für den Euro-Raum rasch nachziehen wird.

Der Leitzins ist der Satz, zu dem sich Geschäftsbanken bei der Zentralbank und untereinander Geld leihen können.