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USA-ChinaVerhaftung von Huawei-Finanzchefin verstärkt Sorgen im Handelsstreit

Huawei-Logo (ZB)
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Die Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei in Kanada belastet das bereits angespannte Verhältnis zwischen China und den Vereinigten Staaten zusätzlich.

Meng Wanzhou sei auf Wunsch der USA festgenommen worden, sagte ein Sprecher des kanadischen Justizministeriums. Das chinesische Außenministerium forderte die sofortige Freilassung Mengs. Sie habe weder kanadisches noch amerikanisches Recht verletzt, hieß es. - An den Aktienmärkten wurde eine Verschärfung des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking befürchtet. Sie reagierten mit Kursverlusten. Medienberichten zufolge wird Meng beschuldigt, versucht zu haben, US-Handelssanktionen gegen den Iran zu umgehen. Die Festnahme sei bereits am vergangenen Samstag in Vancouver erfolgt. Nach kanadischen Angaben ist für heute eine Kautionsanhörung anberaumt. Huawei teilte mit, man halte sich an alle Gesetze - auch jene, die Exportkontrollen und Sanktionen von UNO, USA und EU beträfen.