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USAErneut Streit über Schuldenobergrenze

Ein Schild informiert darüber, dass das Besucherzentrum des Parks DeSoto National Wildlife Refuge in Missouri Valley in Iowa wegen des "Shutdowns" geschlossen ist.  (dpa-Bildfunk / AP / Nati Harnik)
Könnte den USA bald wieder drohen: Das Besucherzentrum des Parks DeSoto National Wildlife Refuge in Missouri Valley in Iowa ist wegen des "Shutdowns" geschlossen. (dpa-Bildfunk / AP / Nati Harnik)

Im US-Kongress ist neuer Streit über die Schuldenobergrenze entbrannt.

Ohne eine Erhöhung ist das gesetzlich festgelegte Limit in Höhe von 28,5 Billionen Dollar Ende des Monats erreicht. Finanzministerin Yellen könnte dann mit Überbrückungsmaßnahmen einen "government shutdown" abwenden, bei dem viele Bundesbehörden aus Geldmangel den Betrieb einstellen müssten. Dies passierte im vergangenen Jahrzehnt schon drei Mal - zuletzt um die Jahreswende 2019.

Die oppositionellen Republikaner lehnen eine Erhöhung der Schuldenobergrenze ab. Grund dafür ist ein geplantes billionenschweres Investitionsprogramm des demokratischen Präsidenten Biden, das die Republikaner als zu kostspielig ansehen. Die Demokraten argumentieren, niemand dürfe die Wirtschaft in einer heiklen Phase wie dieser, in der sich die Konjunktur von der Pandemie erhole, als Geisel nehmen.

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Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.