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USAFBI will Todesumstände von Ex-Agent Levinson klären

Auf dem linken Bild hat Levinson ein etwas fülliges Gesicht, auf dem Mittleren sieht er abgemagert und erschöpft aus. Auf dem rechten hat er graue Harare und einen langen grauen Bart.  (AP / Manuel Balce Ceneta)
Ein FBI-Aushang zeigt das Bild des verschwundenen Ex-Agenten Robert Levinson (l.), eine Computergrafik seines möglichen derzeitigen Aussehens (m.) sowie ein von seinen mutmaßlichen Entführern veröffentlichtes Bild (r.) (AP / Manuel Balce Ceneta)

Nach dem Tod des früheren FBI-Agenten Levinson vermutlich im Iran hat die US-Bundespolizei Aufklärung versprochen.

Das FBI werde nicht aufgeben, bis es wisse, was mit Levinson passiert sei, schrieb Behördendirektor Wray nach Angaben der Nachrichtenagentur AP in einer E-Mail an die Belegschaft.

Die Familie Levinsons hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass der Ex-Agent nach Einschätzung der US-Regierung in iranischer Gefangenschaft gestorben sei. Einzelheiten wurden nicht genannt. Aus Washington verlautete aber, dass der Tod wohl schon einige Zeit zurückliege.

Levinson war 2007 während einer Mission für den US-Auslandgeheimdienst CIA auf der iranischen Insel Kisch verschwunden. Die Regierung in Washington hatte jahrelang darauf bestanden, dass er privat und nicht im offiziellen Auftrag unterwegs gewesen sei. Eine AP-Recherche ergab aber, dass er von CIA-Mitarbeitern entsandt wurde, die gar nicht die Auftrags-Befugnis für eine solche Mission hatten.