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USAVizepräsidentin Harris fordert neues Verständnis der Entdeckung Amerikas

US-Vize-Präsidentin Kamala Harris spricht auf einem Kongress von Indigenen.  (imago / Samuel Corum Pool CNP MediaPunch)
US-Vize-Präsidentin Kamala Harris (imago / Samuel Corum Pool CNP MediaPunch)

US-Vize-Präsidentin Kamala Harris fordert ein neues Geschichtsverständnis der Entdeckung Amerikas durch die Europäer.

Seit 1934 würden die Vereinigten Staaten jeden Oktober der europäischen Entdecker gedenken, die als erste an den Küsten landeten, sagte sie vor dem National Congress of American Indians, der größten US-Organisation für indigene Völker. "Das ist nicht die ganze Geschichte, das war noch nie die ganze Geschichte", betonte Harris. Mit den europäischen Entdeckern sei eine Welle der Gewalt gekommen, den indigenen Völkern sei Land gestohlen worden, Krankheiten hätten sich ausgebreitet. Harris mahnte mehr Aufklärung über die Zusammenhänge der Geschichte an. Man dürfe diese beschämende Vergangenheit nicht verschweigen.

Harris sprach einen Tag nach dem Kolumbus-Tag, der an die Landung des Entdeckers Christoph Kolumbus erinnert.