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StartseiteMusik-PanoramaAusgehörte Umgebungen01.03.2021

Veranstaltungen für das OhrAusgehörte Umgebungen

Hört man anders, wenn man nichts sieht? Was verändert sich, wenn das Auge das Ohr nicht geleitet? PHØNIX16 und das bolivianische Ensemble OEIN haben mit Stimmen und indigenen Instrumenten Titel produziert, die an Soundscapes erinnern. Garage aus Köln hat multimedial Gedachtes hörbar gemacht.

Am Mikrofon: Julia Kaiser und Egbert Hiller

Drei Fraun und zwei Männer stehen nebeneinander und spielen auf indigenen Blas-Instrumenten.  (Ariel Amador)
Musikerinnen des OEIN mit typischen Langflöten (Ariel Amador)
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"ENVIRONMENT"

Beatriz Ferreyra
"Rios del Sueno"
       "Rios de los Pajaros"
       "Rios de los Pajaros Escondidos"
       "Rios de los Pajaros Azules"

Carlos Gutierrez
"En los mas Efcuro della no haze luna ni fe pareze nada" (Ausschnitt)

Ensemble PHØNIX16
Leitung: Timo Kreuser
Orquestra Experimental de Instrumentos Nativos
Leitung: Carlos Gutierrez Quiroga

Aufnahmen aus dem Schlosstheater Rheinsberg, März-Mai 2020

"AUDIBLE LANDSCAPE"

Natacha Diels
"Strange attractors"

Malin Bang
"Hyperoxic"

Sarah Nemtsov
"Brief.Kasten"

Elnaz Seyedi
"3 audible landscapes"

Clara Ianotta
"Limun"

Ensemble Garage
Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal am 29.11.2020

Ursprünglich hatte die Vokalformation PHØNIX16 für die Maerzmusik 2020 in Berlin ein Konzert mit dem Titel "Environment" vorbereitet. Der Abend entfiel, die bolivianischen Gäste vom Orquestra Experimental de Instrumentos Nativos, kamen angesichts Corona nicht mehr zurück nach La Paz. Unter Quarantäne-Bedingungen probte und produzierte man kurzentschlossen das Geplante gemeinsam im Schlosstheater im brandenburgischen Rheinsberg. Das Miteinander von Stimmen und indigenen Instrumenten ergab Sounds und Soundscapes mit meditativem Charakter, die dem nicht-zuschauenden Hörer kreative Vorstellungskraft zumutet und auch zutraut.

Eine junge Frau vor schwarzem Hintergrund bläst in eine Flöte, dicht vor ihr stehen rückwärtig ein Kameramann und eine Person im blauen Oberteil. (Deutschlandfunk / Tomas Kujawinski)Ensemble Garage (Deutschlandfunk / Tomas Kujawinski)

Hören und sehen

Auch das Kölner Ensemble Garage (Foto) widmete sich in 2020 dem Miteinander von Hören und Sehen. Im Rahmen der Reihe "Frau Musica Nova" spielte es im Deutschlandfunk Kammermusiksaal Werke von Malin Bang, Sarah Nemtsov, Elnaz Seyedi oder Clara Ianotta. Unter Pandemie-Schutz wurde das Programm mit der Hand-Kamera aufgenommen und live gestreamt. In nun rein akustischer Fassung gilt es, die reichlich performativen, zum Teil geräuschhaften Stücke neu wahrzunehmen.

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