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Verdi"Anfeindungen und Übergriffe begleiten uns seit Beginn der Pandemie"

Im Vordergrund sieht man zwei Mitarbeiter des Sicherheitspersonals der Deutschen Bahn. Im Hintergrund eine Regionalbahn RE 5 im Bahnhof von Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern).  (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)
Mitarbeiter des Personenverkehrs sind seit Beginn der Corona-Pandemie Übergriffen ausgesetzt. (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)

Eine tödliche Attacke in Rheinland-Pfalz im Zusammenhang mit der Maskenpflicht hat parteiübergreifend Betroffenheit ausgelöst.

SPD-Kanzlerkandidat Scholz schrieb auf Twitter, die Gesellschaft müsse sich dem Hass entschlossen entgegenstellen. Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock erklärte, die Radikalisierung des Querdenkermilieus bereite ihr große Sorgen. CDU-Generalsekretär Ziemiak bezeichnete die Tat als unfassbar. Am Wochenende war in der rheinland-pfälzischen Stadt Idar-Oberstein ein Tankstellen-Mitarbeiter von einem Kunden erschossen worden. Hintergrund soll ein Streit um die Maskenpflicht gewesen sein.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sieht einen Anstieg an Übergriffen und Anfeindungen im öffentlichen Personenverkehr seit Beginn der Corona-Pandemie.
Gewerkschaftssekretär Nüsse sagte im Deutschlandfunk, im vergangenen Sommer sei es mit der Einführung der Maskenpflicht und einer entsprechenden Bußgeldregelung zu einer Häufung von Übergriffen gekommen. Nüsse betonte, dem Spektrum der Coronaleugner werde zu viel Akzeptanz entgegengebracht.

Diese Nachricht wurde am 21.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.