Freitag, 21.09.2018
 
Seit 15:50 Uhr Schalom
StartseiteLebenszeitWie Traumata über Generationen weiterwirken07.09.2018

Vererbte WundenWie Traumata über Generationen weiterwirken

Ängste und Depressionen, sozialer Rückzug und Albträume: Traumatische Erfahrungen können unterschiedliche Symptome auslösen und das Leben negativ beeinflussen. Darunter leiden nicht nur die traumatisierten Personen selbst, sondern auch ihre Nachkommen.

Eine Sendung von Tereza Bora und Daniela Wiesler (Moderation)

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein kleiner Junge zwischen Trümmern und Hausruinen in Hamburg. Aufnahme von 1946.  (dpa)
Kriegstraumata werden oft unbewusst an die nächste Generation weitergegeben (dpa)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Ein Jahr nach dem Attentat am Berliner Breitscheidplatz Versäumnisse und Traumata

Krieg und Traumata Ein Familiensuizid und drei überlebende Geschwister

Reihe: Krieg und Traumata Die Shoa mit der Muttermilch

Jesidische Flüchtlinge in Deutschland Quoten, Zahlen, Traumata

Hirn-Traumata Zusammenhang mit Lebenskrisen

Betroffene suchen meist lange nach der Ursache dieser Symptome und stoßen auf ein transgenerationales Trauma, das nie überwunden wurde.

Neben sexuellem Missbrauch, tragischen Unfällen, Verlusten durch Tod und anderen schweren Schicksalsschlägen sind es häufig Kriegserfahrungen, die Traumata auslösen und unbewusst an die nächste Generation weitergegeben werden.

Wie aber lässt sich ein solches transgenerationales Trauma durchbrechen? Und wie geht man mit der eigenen Betroffenheit um?

Gesprächsgäste:

  • Dr. Marianne Rauwald, Psychoanalytikerin und Leiterin des Instituts für Traumabearbeitung und Weiterbildung Frankfurt
  • Sabine Bode, Journalistin und Autorin u.a. von "Kriegsenkel"

Darüber möchten wir diskutieren in unserer Sendung "Lebenszeit", an der Sie sich gerne beteiligen können.

Rufen Sie uns an unter 00800 4464 4464 oder schreiben Sie eine E-Mail an lebenszeit@deutschlandfunk.de


Seelische Verletzungen (psychisches Trauma) als Folge von Unfällen, Gewaltverbrechen wie Missbrauch, Misshandlung, von Katastrophen und schweren Schicksalsschlägen - hierfür ist das Deutsche Institut für Psychotraumatologie (DIPT) als gemeinnütziger Verein schon seit 1991 Ansprechpartner bei akuter Versorgung und Forschungsfragen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk