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VersandhandelBundesumweltministerium will Vernichtung von Retouren einschränken

Pakete werden am 30.11.2017 auf Transportwagen durch die Halle des DHL-Paketzentrums in Rüdersdorf (Brandenburg) gefahren. Ran an die Päckchen und Pakete: Für die Mitarbeiter von Paketzentren heißt es jetzt wieder Ärmel hochkrempeln. Zum Beispiel am DHL-Standort im brandenburgischen Rüdersdorf (Märkisch-Oderland). Bis zu 400 000 Pakete können hier vor Weihnachten täglich bearbeitet werden, wie es vom Unternehmen heißt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB | Verwendung weltweit (dpa-Zentralbild)
Pakete in einem Verteilzentrum (dpa-Zentralbild)

Das Bundesumweltministerium will die Vernichtung zurückgegebener Neuwaren im Versandhandel einschränken.

Ministerin Schulze kündigte in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf an, ohne Details zu nennen. Geprüft werde zudem eine Umsatzsteuerbefreiung für zurückgesandte Neuwaren, wenn sie als Sachspenden weitergegeben würden. Erst gestern hatten die Grünen ein Verbot der Waren-Vernichtung verlangt.

Der "Bundesverband E-Commerce und Versandhandel" nannte die Forderung "Unfug". Kein Unternehmen der Branche habe ein Interesse, wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten. Der Verband verwies auf eine Studie der Universität Bamberg, wonach lediglich vier Prozent der Rücksendungen vernichtet werden.