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Verschärfungen für UngeimpfteSPD gegen Spahns Vorschlag

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, spricht nach einem Besuch vor dem Robert Koch Institut.  (picture alliance/dpa/dpa-pool | Christophe Gateau)
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) (picture alliance/dpa/dpa-pool | Christophe Gateau)

Bundesgesundheitsminister Spahn hat seine Vorschläge zur Verschärfung der Coronaregeln für Ungeimpfte gegen Kritik verteidigt.

Der CDU-Politiker sagte dem Münchner Merkur, er könne sich vorstellen, dass nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu Discos, Stadien oder Theatern erhalten. Für essenzielle Dinge wie öffentliche Verkehrsmittel dürfe es aber keine solche Beschränkung geben.

Kritik an den gestern bekanntgewordenen Vorschlägen kommt nicht nur von FDP und Linken, sondern auch vom Koalitionspartner SPD. Spahns Position sei nicht die der Bundesregierung, sagte die sozialdemokratische Bundesjustizministerin Lambrecht der "Augsburger Allgemeinen". Mehrere Regierungschefs SPD-geführter Bundesländer lehnten den Vorstoß ebenfalls ab, namentlich die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Woidke und Schwesig, sowie Bremens Bürgermeister Bovenschulte.

Diese Nachricht wurde am 05.08.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.