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Vertreibung der RohingyaMyanmar lehnt Ermittlungen des IStGH ab

Mehr als 700.000 Rohingya-Fluechtlinge leben im Lager von Cox's Bazar in Bangladesch (imago stock&people / NicolaxGlass)
Hunderttausende Rohingya-Flüchtlinge leben im Lager von Cox's Bazar in Bangladesch (imago stock&people / NicolaxGlass)

Myanmar verweigert eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof wegen der Vertreibung der muslimischen Minderheit der Rohingya.

Nach Angaben mehrerer Nachrichtenagenturen wies das Büro von Regierungschefin Aung San Suu Kyi ein entsprechendes Ersuchen des in Den Haag ansässigen Gerichts zurück. Das Strafgericht sei nicht für das südostasiatische Land zuständig, weil Myanmar kein Mitgliedsstaat des Tribunals sei, hieß es.

Die Vereinten Nationen werfen der Regierung in Myanmar ethnische Vertreibungen vor. Mehr als 700.000 Rohingya sind seit vergangenem August ins Nachbarland Bangladesch geflohen.