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StartseiteSport am Wochenende"Enttäuschung ist groß, aber der Stolz ist größer"12.01.2020

Volleyballerinnen verpassen Olympia"Enttäuschung ist groß, aber der Stolz ist größer"

Es war die große Chance auf die erste Olympiateilnahme seit 2004 für die deutschen Volleyballerinnen. Doch das Finale des Qualifikationsturniers endete mit einer Niederlage. Mit der Gesamtleistung ist der Sportdirektor des deutschen Volleyball-Verbands, Christian Dünnes, trotzdem zufrieden.

Christian Dünnes im Gespräch mit Matthias Friebe

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Volleyball-Nationalspielerin Louisa Lippmann beim Qualifikationsturnier für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. (imago images / Newspix)
Olympia-Qualifikation verpasst: Am Ende hat es nicht gereicht für Louisa Lippmann und ihre Kolleginnen aus der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft. (imago images / Newspix)

Die 0:3-Niederlage im Finale gegen die Türkei war zwar deutlich und die erhoffte Olympiateilnahme ist dahin. Doch das tut der Leistung der deutschen Volleyballerinnen beim Olympia-Qualifikationsturnier im niederländischen Apeldoorn aus Sicht von Christian Dünnes keinen Abbruch. Da seien Spiele dabei gewesen, "die mich unglaublich stolz machen auf die Mannschaft", sagte der Sportdirektor des deutschen Volleyball-Verbandes in der Sendung "Sport am Sonntag". Das Eröffnungsspiel gegen die Türkei hatten die deutschen Volleyballerinnen noch 3:1 gewonnen und auch die Auftritte danach waren überzeugend. 

Für die Zukunft optimistisch

Dass die deutschen Volleyball-Frauen nun wie zuvor schon die Herren die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio verpassen, nimmt Dünnes jedoch sportlich. Er blicke optimistisch in die Zukunft, sagte er im Dlf: "Wir brauchen uns um die Qualität keine Sorgen zu machen." 

Hoffnung mache ihm auch, dass über neue Kontinentalquoten in Zukunft vermutlich mehr Teams aus Europa an internationalen Wettbewerben teilnehmen könnten.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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