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StartseiteHintergrundVon Schuld und Schulden22.08.2002

Von Schuld und Schulden

Die Nachkommen schwarzer Sklaven in den USA fordern Reparationen

Auf der Mall in Washington DC, dem länglichen Grünstreifen zwischen dem Kapitol und dem Abraham-Lincoln-Denkmal, haben sich Demonstranten versammelt. In Amerikas Hauptstadt, wo es beinahe jede Woche Protestaktionen gibt, haben sich an einem heißen August-Tag rund 3000 überwiegend schwarze Amerikaner eingefunden, um eine bei den etablierten Politikern unpopuläre Forderung zu äußern: Dass den Afroamerikanern, den Nachfahren der mit Gewalt aus Afrika in die USA gebrachten Sklaven, Reparationen gezahlt werden müssen. Mit dabei Sam Anderson, ehemaliger Mitstreiter bei den linken Black Panthers der 60er und 70er Jahre und auch heute noch politisch aktiv:

Gerti Schön und Max Böhnel

Jahrhunderte lang mussten sich diese Menschen zu Tode schuften ,und sie wurden für ihre Arbeit niemals entlohnt. Der ganze Profit floss in die Hände der herrschenden weißen Klasse ,und damit wurde eine Struktur geschaffen, in der der ärmste Weiße immer noch besser dran war als jeder Schwarze. Das war nicht nur ein Wirtschafts- Verbrechen, sondern auch ein psychologisches. Und es setzte sich fort, auch nachdem die Sklaverei abgeschafft worden war. In Amerika äußert sich das in Form von unterschiedlichen Gehältern und Wohnbedingungen, auch bei der Obdachlosigkeit und im Gesundheitswesen. Aber Schwarze haben nicht nur in den USA zu leiden sondern überall, auch in den früheren Kolonien und in Europa. Viele denken, es ginge vor allem um die Verbrechen der Vergangenheit; aber das ist nicht zu trennen von den Verbrechen, die in der Gegenwart begangen werden.

Angehörige unterschiedlichster schwarzer politischer Gruppierungen haben auf der Mall in Washington Infostände aufgebaut, um die Bevölkerung über ihre Forderungen zu informieren. Mit dabei ist auch Theresa Al-Amin aus Detroit. Grosse Massen seien zwar nicht mobilisiert worden, gibt sie zu, aber trotzdem sei ein breites Spektrum von Protestgruppen vertreten. Außerdem, meint Theresa Al-Amin, sei unter der Forderung nach Reparationen vielerlei zu verstehen. Gerade als afroamerikanische Lehrerin könne sich einigen davon voll anschließen.

Forderungen gibt es viele, die Bewegung ist schließlich sehr dynamisch. Einige von uns haben die Firmen im Visier, die die Sklavenhalter versichert haben. Andere fordern ein kostenloses Bildungssystem. Ich denke, dass an amerikanischen Schulen tatsächlich ein Mangel an kultureller Sensibilität herrscht. 84 Prozent aller Junglehrer sind zum Beispiel weiße Frauen. Aber viele davon sind inkompetent. Sie haben Angst vor schwarzen Jungs und quittieren in erschreckend hoher Zahl den Dienst. Das muss sich ändern.

Gleich neben dem Informationsstand, hinter dem die Lehrerin Flugblätter verteilt, auf denen gefordert wird , mehr schwarze Lehrerinnen einzustellen, stehen zwei Demonstranten: junge Männer mit Rastalocken und Silber- Schmuck, die gerade ein paar Freunde begrüßen. Kofi Ade erklärt die Beweggründe, weshalb er hier mitdemonstriert. Es ist doch eine Tatsache, dass sich alles in dieser Gesellschaft gegen die afrikanischen Völker richtet. Wenn man in den Städten herumläuft, dann sieht man jede Menge Beispiele für europäische Größe; w i r haben solche Monumente nicht, weil wir unter der Sklaverei zu leiden hatten. Andere Leute haben ja auch Reparationen bekommen, die Juden, die Indianer, die japanischen Kriegsgefangenen. Wir brauchen Reparationen, weil wir immer noch unter den Auswirkungen der Sklaverei leiden.

Von morgens bis abends kommen Busse aus dem ganzen Land vor dem Kapitol an. Busse mit Demonstranten, die Plakate und Spruchbanner mit Slogans wie "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden" dabei haben. Einer, der sich ‚Brother Mac' nennt, ist aus New York angereist.

Sagt den Europäern, dass sie sich aus Afrika rausscheren sollen. Wir wollen es wiederhaben, dann sind wir quitt. Gebt uns unser Zuhause zurück. Ich brauche keine Predigten, keine Schulen, nicht einmal euer Geld, denn die Grundlage für alles Leben auf diesem Planeten ist Land.

Die Reparations-Bewegung der Afroamerikaner hat in den USA nach der Welt-Konferenz gegen Rassismus und Intoleranz in Durban/Südafrika neuen Aufwind erhalten. Sam Anderson war bei der Veranstaltung der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr dabei.

Die Konferenz in Durban war in dem Sinne historisch, dass hier zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine Art Gemeinschaftssinn unter den schwarzen Völkern gestiftet wurde. Die Vereinten Nationen haben dort zugestimmt, dass Sklaverei, Sklavenhandel und Kolonialismus Verbrechen gegen die Menschheit sind, obwohl die USA und Israel die Konferenz am Ende boykottiert haben.

Internationales Aufsehen erregte im Frühling dieses Jahres eine Sammelklage von Afroamerikanern gegen sechs Firmen, die mit der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren große Profite machten und heute noch in der Wirtschaft mitmischen. Richard Barber aus New Jersey ist einer der Kläger. Seine Großtante und fünf ihrer Geschwister waren Eigentum eines Sklavenhalters. Richard Barber erinnert sich daran, wie seine Großtante ihn als Kind vor den Weißen warnte. Amerika habe eine große Schuld zu begleichen, daran besteht für Richard Barber kein Zweifel. Den sinnvollsten Weg, dieses Ziel zu erreichen, sieht er darin, bestimmte Firmen zur Verantwortung zu ziehen.

Die Sammelklage, die wir angestrengt haben, ist nicht symbolisch gemeint. Es ist uns ernst damit. Wir haben mehr als 100 Firmen ausfindig gemacht, die Verbindungen zur Sklaverei hatten. Sie haben damit viel Geld gemacht. Den Reichtum, den sie angehäuft haben und mit dem sie heute weiter wirtschaften, verdanken sie dem Schweiß und dem Blut der Sklaven. Unsere Vorfahren schufteten 246 Jahre lang, ohne dafür bezahlt zu werden. Ein Teil dieses Reichtums steht uns zu. Dafür gibt es ein Wort: Schulden. Und Schulden bleiben Schulden, bis sie zurückgezahlt sind.

Mehr als 200 Jahre Sklaverei in den USA haben zu einer Erblast geführt, die auch heute noch fortwirkt. Zwar wurde sie im Jahr 1865 abgeschafft, und die vier Millionen afrikanischen Sklaven wurden damals formal in die Freiheit entlassen. Doch trotz gegenteiliger Versprechungen bekamen sie weder Geld noch Land. Zwar erhielten sie die verfassungsrechtlich garantierten gleichen Staatsbürgerrechte wie alle anderen Amerikaner auch. Doch zu keinem Zeitpunkt erreichten sie oder ihre Nachfahren denselben sozialen Status. Noch Jahrzehnte nach dem Verbot der Sklaverei degradierten Apartheid-ähnliche Gesetze die Afroamerikaner in manchen Südstaaten zu Menschen zweiter Klasse; erinnert werden muss auch an die vielfach praktizierte Lynchjustiz und den Terror weißer Gruppen wie des Ku-Klux-Klan.

Erst die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King erkämpfte eine aktive Gleichstellungspolitik und weckte in großen Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Rassismus. Trotzdem blieb das soziale Gefälle zwischen Schwarz und Weiß in Amerika erhalten, behauptet der Anwalt Roger Wareham. Als Grund nennt er wirtschaftliche Zusammenhänge , die von Bürgerrechtlern bislang zu wenig beachtet worden seien. Die eigentlichen Ursachen, meint Wareham, würden bis auf die Zeit der Sklaverei zurückgehen. Deshalb müssten die Unternehmen, die davon profitiert hätten, zur Rechenschaft gezogen werden. Roger Wareham ist einer der Anwälte, die die Kläger beraten und vertreten.

Die Aetna-Versicherung versicherte das Eigentum der Sklavenhändler, die Sklaven, gegen Verwundung und Tod, aber nur im Umfang von zwei Drittel ihres Wertes. Die "Fleet Bank", die Vorgängerin der heutigen "Providence Bank", war in den Handel mit Sklaven verwickelt, indem sie die Schiffe finanzierte, mit denen Sklaven transportiert wurden. Die Eisenbahngesellschaft CSX lieh von Sklavenhaltern gegen gute Bezahlung Sklaven aus, die durch das gesamte Land Eisenbahntrassen verlegen mussten. Es handelt sich um Industriebetriebe aus Branchen wie Transport, Banken, Versicherungen, Baumwolle, Tabak und Reis. Wir werden sie alle verklagen.

Die Kläger zielen darauf ab, öffentlichen Druck auf die Firmen zu erzeugen. Eine außergerichtliche Einigung mit entsprechenden Zahlungen schließen sie dabei nicht aus. Wohin die Summen dann gehen sollen, steht für Richard Barber, den Kläger aus New Jersey, fest: in einen nationalen Fonds. Aber es geht ihm nicht nur um Geld.

Als Nachkomme von Sklaven und als einer, der im Namen von 35 Millionen Nachkommen von Sklaven in Amerika Klage erhoben hat, will ich Kompensation. Ein Grossteil sollte in einen nationalen Fonds gehen, mit dem Entwicklungs- und Bildungsprojekte für Afroamerikaner aufgebaut werden sollten. Trotzdem: es gibt einfach nicht so viel Geld, mit dem das Leid, die Vergewaltigung und Folter unserer Vorfahren entschädigt werden könnten. Es geht eben auch um Würde, darum, dass endlich öffentlich zugegeben wird, dass es Sklaverei gegeben hat, und darum, dass Sklavenarbeit dieses Land aufgebaut hat. Erst wenn diese Probleme gelöst sind, wird Amerika sein volles Potential entfalten können und ein Amerika für alle seine Bürger sein.

Viele Aktivisten innerhalb der Reparationsbewegung sind sich freilich auch der Grenzen von Gerichtsklagen bewusst, wie die Anwältin Efia Wangaza.

Die gerichtlichen Schritte müssen sich auf die Folgen des ‚Holocaust der Versklavung' konzentrieren. Das hat mehr mit der Analyse der Konsequenzen zu tun als mit der Realisierung einer gewissen Aktionsstrategie. Ob man für die Sklaverei direkt entschädigt werden kann, ist fraglich, weil man schlecht rückwirkend Ansprüche erheben kann. Eine der Klagen geht in diese Richtung, aber es wird schwer werden, weil es sich auf etwas bezieht, was in der Vergangenheit passiert ist. Aber die US-Regierung hat ja auch Regelungen durchgedrückt, um die Zwangsarbeiter-Klage jüdischer Organisationen gegen deutsche Unternehmen zu unterstützen.

Da die Sklaverei und vor allem der Sklavenhandel grenzüberschreitend waren, beschränkt sich die Reparationsbewegung nicht auf die USA. Vertretern der internationalen Reparations-Bewegung geht es darum, dass die früheren Kolonial-Mächte sich bei den Nachfahren der Sklaven entschuldigen. Aber es werden auch monetäre Forderungen erhoben. Einer der Vorschläge lautet, dass die Kredite der Weltbank, die in der Vergangenheit an Dritte-Welt-Länder vergeben wurden, nicht nur zinsfrei bleiben, sondern überhaupt nicht mehr zurückgezahlt werden müssen. Wenn es denn überhaupt in den USA jemals zu Zahlungen kommt, dann sollte der Löwenanteil nach Ansicht von Sam Anderson in die soziale Infrastruktur afroamerikanischer Gemeinden gesteckt werden, während nur kleine Summen an einzelne Familien gehen sollten. Seine Begründung:

Bargeldauszahlungen sollten ganz am unteren Ende der Skala stehen. Sagen wir: jeder bekommt 50.000 Dollar. Dieses Geld würde sofort wieder in die Taschen der etablierten Konzerne zurückfließen. Nike würde Reparations-Turnschuhe entwerfen. Es gäbe Reparations-T-Shirts und -Hosen, und sie hätten den Profit davon, während unsere Wohnsiedlungen immer noch verrotten. Denn wir sind ganz genauso ein Bestandteil dieser fantastischen Konsumindustrie wie alle - nach dem Motto: Kaufe, bis Du umfällst. Das ist unsere Nationalhymne.

Anderson ist auch noch aus einem anderen Grund dagegen, Geldsummen an einzelne auszuzahlen.

Was auch noch passieren könnte: sie würden sagen, okay ihr bekommt eure 50.000 Dollar; aber dann wollen wir nichts mehr hören von Rassismus und weißer Überlegenheit; das ist eure Abfindung, und jetzt habt ihr gleichgezogen. Was soll man da sagen. Jedenfalls könnte so was passieren, wenn die Reparationsbewegung keine kompetente Führung hat.

Die Forderungen und die Strategie der Reparationsbewegung sind aber auch innerhalb der afroamerikanischen Gemeinden umstritten. Es gibt Anwälte, die den Sammelklagen keine Chance einräumen, und zwar deshalb, weil die Sklaverei schon mehrere Generationen zurückliegt und konkrete Schadensfälle, unter denen Nachkommen heute leiden könnten, im Detail kaum nachweisbar sind. Ein weiteres Problem bei Klagen besteht darin, dass nachgewiesen werden müsste, wie Firmen von der einstigen Sklaverei noch heute profitieren. Da ist die Frage nach der Legalität, und ob ein Gericht einen Rechtszustand im Nachhinein für rechtswidrig erklären kann. Denn Handel mit Sklaven, Import und Haltung waren bis 1808 verfassungsrechtlich abgesichert. Andere, wie der konservative Linguistikprofessor John McWater von der Universität in Berkeley, wenden ein, Reparationen seien schon in der Vergangenheit geleistet worden.

Mir scheint, dass wir Reparationen längst bekommen haben, bevor sie überhaupt als solche bezeichnet worden sind. Das war Mitte der 60er Jahre, als die Sozialgesetzgebung von der Regierung bewusst so ausgedehnt wurde, dass arme Schwarze miteinbezogen wurden. Dann gab es Entwicklungsprojekte im ganzen Land, um die Innenstädte wieder attraktiv zu machen. Was die heutige Reparationsbewegung fordert, ist schon vor Jahren erfüllt worden.

Einer der Kritikpunkte, die von außen in die Reparations-Diskussion hineingetragen werden, dreht sich um die Begrifflichkeit. In der afroamerikanischen Bewegung wird immer öfter vom "Holocaust der Sklaverei" gesprochen - eine sehr umstrittene Strategie, weil das Wort "Holocaust" historisch bisher ausschließlich im Zusammenhang mit Nazi-Deutschland und der Vernichtung der Juden benutzt wurde. Sam Andersons Ansicht dazu:

Es gibt in der englischen Sprache nur wenige Wörter, die diesen Horror transportieren, aber der Ausdruck Holocaust, der nach dem zweiten Weltkrieg gängig geworden ist, tut das. In Suaheli sagt man "Maafa" , dieses Wort kommt dem gleich, aber es wird erst allmählich geläufig. Das Problem ist, dass die Zionisten heute behaupten, dass Menschen jüdischer Abstammung angeblich die einzigen sind, die verfolgt wurden, und dass deswegen niemand sonst das Wort Holocaust für sich in Anspruch nehmen kann. Man fordert die Schwarzen sogar auf, sich einen ganz eigenen Begriff zu suchen . Manche sagen, bei euch ging es doch nur um Zwangsarbeit, nicht um Mord wie bei uns. Wer so etwas sagt, hat ganz klar kein Verständnis davon, was Sklaverei bedeutet. Ein schwarzes Leben war damals nichts wert, also mussten sich die Sklaven zu Tode arbeiten. Wer zum Beispiel auf einer Zuckerplantage geschuftet hat, der schaffte das maximal 18 Monate . Dann fiel tot um. Das ist Mord.

New Black Panthers: "Terrible thing, we should get paid for this. What - you don't know ? You don´t know ? Did you hear this ?...

Eine spannungsgeladene Szene am Stand der radikalen "New Black Panther Party". Ein Weißer hat soeben Zweifel geäußert, ob und wie Reparationszahlungen geleistet werden sollen. Der mit einem Kampfanzug bekleidete Sprecher der Panthers hält dem weißen Mann das Megaphon vors Gesicht und schreit: Was, Du bist Dir nicht sicher ? Was für ein Mitgefühl ist das ? Du bist wohl Jude. Bist bestimmt für den Holocaust bezahlt worden. Und wir sollen wohl vergessen - nein, wir vergessen nicht, niemals.

"Are you Jewish ? Did you think you should get paid for the Holocaust ? And we are supposed to forget, ha ? No, we don't forget, we will never forget."

Ein anderer Panther greift zum Mikrophon und behauptet, Juden hätten den Sklavenhandel finanziert. Die Juden würden ohnehin die Finanzen kontrollieren.

Unter die Demonstranten auf der Mall in Washington haben sich schwarze Nationalisten und Antisemiten aus dem Umfeld von Louis Farrakhan, dem schwarzen islamischen Prediger aus Chicago, gemischt. Für sie verkörpern die Weißen den Teufel , und in ihrem paranoiden Weltbild sind die Juden sogar noch schlimmer als der Teufel. Dass sich solche Gruppen ungestört auf Demonstrationen von Afroamerikanern aufhalten und ihre Ideologie verbreiten können, ist für viele Weiße und vor allem für jüdische Gruppen ein Grund, sich von der Reparationsbewegung zu distanzieren. So auch für Robert Goldmann, einen aus Deutschland stammenden jüdischen Journalisten, der vor den Nazis gerade noch rechtzeitig flüchten konnte.

Die Juden in Europa waren eine Minderheit, die ausgerottet werden sollte und zum großen Teil ausgerottet wurde. Die schwarze Minderheit in Amerika war nie das Objekt einer gezielten Ausrottung. Der Unterschied zwischen sicherem Tod und schwerer leidenvoller Diskriminierung darf nicht verwischt werden.

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