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Vor dem EU-GipfelFaymann warnt Gegner einer Umverteilung von Flüchtlingen

Flaggen der Europäischen Union vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel, Belgien (14.5.2012) (picture alliance / dpa / CTK Photo / Vit Simanek)
Flaggen der Europäischen Union vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel (picture alliance / dpa / CTK Photo / Vit Simanek)

Vor dem heute in Brüssel beginnenden EU-Gipfel hat der österreichische Bundeskanzler Faymann den Druck auf die Gegner einer Flüchtlingsumverteilung noch einmal erhöht.

In der Zeitung "Die Welt" konkretisierte er seine Drohung, weniger Geld an solche Mitgliedsstaaten zu überweisen. Schon bei den Beratungen über den mehrjährigen Finanzrahmen im kommenden Jahr werde man sich ganz genau anschauen, welche Länder sich in der Flüchtlingsfrage besonders unsolidarisch verhielten, kündigte Faymann an. Unter anderem weigern sich einige osteuropäische Staaten, ein bestimmtes Kontingent an Asylsuchenden aufzunehmen.

Auch der Türkei sollen Flüchtlinge abgenommen werden. Darum geht es, wenn sich am Vormittag - vor Beginn des Gipfels - mehrere EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel mit dem türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu treffen.