Die Nachrichten
Die Nachrichten

Vor dem GipfelKritik an Wohnungsbau-Politik der Bundesregierung

Ein Baugerüst steht an einem Rohbau von Neubau-Wohnungen in Schöneberg. (dpa / Bernd von Jutrczenka)
Die Bundesregierung will heute Bilanz ihrer sogenannten Wohnraumoffensive ziehen. (dpa / Bernd von Jutrczenka)

Rund zwei Jahre nach dem sogenannten Wohngipfel im Kanzleramt will die Bundesregierung heute bei einem erneuten Treffen Bilanz ziehen.

Union und SPD hatten vereinbart, 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime zu schaffen, zwei Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau zu stecken und die Rechte von Mietern zu stärken. Schon im Vorfeld des Treffens kritisierten die Immobilienwirtschaft und Mieterverbände, dass die Ziele nicht annähernd erreicht worden seien. Der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses, Mattner, sagte im Deutschlandfunk, statt einer Erleichterung für private Bauträger sei die Lage am Immobilienmarkt durch weitere Regulierungen nur verschärft worden. Eine Vereinfachung und Beschleunigung von Bauprozessen sehe anders aus.

Die Diakonie teilte mit, um zu mehr sozialem Wohnraum zu gelangen, müssten auch die Verfahren bei der Antragstellung auf kommunaler Ebene beschleunigt und vereinfacht werden. Zudem verlangte der evangelische Sozialverband mehr Förderprogramm auf Länderebene.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.