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Vor G7-GipfelBiden und Johnson betonen gemeinsame Werte in Charta

Der amerikanische Präsident Joe Biden und der britische Premierminister Boris Johnson, im Hintergrund zu sehen sind  Jill Biden und Carrie Johnson beim G7-Treffen. (Patrick Semansky/AP)
Joe Biden und Boris Johnson vor dem G7-Treffen in Cornwall. (Patrick Semansky/AP)

Kurz vor dem G7-Gipfel haben US-Präsident Biden und der britische Premierminister Johnson die besonderen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien bekräftigt. Sie einigten sich bei einem Treffen in Cornwall auf eine Erneuerung der "Atlantik-Charta", die beide Staaten während des Zweiten Weltkriegs beschlossen hatten.

Darin sagen sie zu, in den Bereichen Klimaschutz, globale Sicherheit und Pandemie-Politik eng zusammenzuarbeiten. Bei den Gesprächen ging es auch um die Spannungen in Nordirland vor dem Hintergrund des Brexit-Vertrags. Biden und Johnson bekannten sich zum Karfreitags-Abkommen von 1998, das erheblich zum Ende der Gewalt in Nordirland beigetragen hatte. Das Treffen mit Johnson war der Auftakt zu Bidens erster Auslandsreise als Präsident.

Bei dem dreitägigen G7-Gipfel kommen die Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien und Japan erstmals seit zwei Jahren wieder persönlich zusammen. Neben der Corona-Pandemie geht es um den Klimawandel.

Diese Nachricht wurde am 10.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.