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Vor Wahlprogramm-VorstellungCDU und CSU weiter uneins über Mütterrente

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen, steht in einem Studio in Köln, während CSU-Chef Markus Söder zugeschaltet ist. (picture alliance / dpa / dpa-POOL / Federico Gambarini)
Armin Laschet und Markus Söder: keine Übereinstimmung beim Thema der Mütterrente. (picture alliance / dpa / dpa-POOL / Federico Gambarini)

Zwischen CDU und CSU gibt es weiter Uneinigkeit über eine mögliche Ausweitung der sogenannten Mütterrente.

Der CSU-Vorsitzende Söder sagte der "Bild am Sonntag", es sei eine Frage der Gerechtigkeit, dass alle Mütter, unabhängig davon wann ihre Kinder geboren wurden, dieselbe Anerkennung für ihre Lebensleistung bekämen. Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat der Union, Laschet, hatte dafür plädiert, das Rentensystem nicht mit zusätzlichen Erhöhungen zu belasten. Dies bekräftigte nun der CDU-Vize und hessische Ministerpräsident Bouffier im Gespräch mit den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Bislang bekommen Mütter oder Väter, die vor dem Jahr 1992 geborene Kinder erzogen haben, in der Regel nur 2,5 Rentenpunkte pro Kind anerkannt. Bei den danach Geborenen sind es drei Rentenpunkte.

Laschet und Söder kommen am Abend mit den Präsidien der Schwesterparteien zu letzten Beratungen über das gemeinsame Bundestagswahlprogramm zusammen. Die beiden Politiker wollen es morgen vorstellen.

Diese Nachricht wurde am 20.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.