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VorstandspostenGiffey will Frauenquote

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey von der SPD spricht während einer Pressekonferenz zur "Pflegeoffensive" (picture alliance / NurPhoto / Emmanuele Contini)
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey von der SPD (picture alliance / NurPhoto / Emmanuele Contini)

Bundesfamilienministerin Giffey hat die Pläne für eine Frauenquote in Unternehmensvorständen konkretisiert.

Börsennotierte Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern und mindestens vier Sitzen im Vorstand sollten dort künftig einen Platz an eine Frau vergeben, erklärte Giffey im SWR. Das sei zeitgemäß. Ein entsprechender Gesetzentwurf liege bereits im Kanzleramt, müsse innerhalb der großen Koalition aber noch diskutiert werden, fügte die SPD-Politikerin hinzu. Sie wolle, dass die Quote noch in diesem Jahr komme.

Seit 2016 gilt für die Aufsichtsräte großer Unternehmen eine Frauenquote. 30 Prozent der Posten müssen dort mit Frauen besetzt sein. In den Vorständen lag der Frauenanteil zuletzt aber nur bei gut zehn Prozent.

Diese Nachricht wurde am 17.02.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.