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Vorwürfe gegen DomingoSalzburger Festspiele halten an Konzerten fest

Placido Domingo steht bei einer Nabucco Aufführung vor dem Orchester und singt. (Getty Images / Phillip Faraone)
Placido Domingo bei einer Nabucco-Aufführung im Novemer 2017, Orange, Californien (Getty Images / Phillip Faraone)

Trotz der Vorwürfe gegen Opernsänger Domingo wollen die Salzburger Festspiele an zwei Konzerten festhalten.

Festspielpräsidentin Rabl-Stadler sagte, sie fände es sachlich falsch und menschlich unverantwortlich, zum derzeitigen Zeitpunkt Urteile und Entscheidungen zu fällen. Sie kenne den Spanier seit über 25 Jahren. Neben seiner künstlerischen Kompetenz habe sie von Anfang an sein wertschätzender Umgang mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Festspiele beeindruckt.

Domingo ist für zwei konzertante Aufführungen der Verdi-Oper "Luisa Miller" am 25. und 31. August eingeplant. Auch die Wiener Staatsoper will vorerst abwarten und erst später Entscheidungen treffen.

Oper San Francisco sagt Konzert ab

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP haben mehrere Sängerinnen und eine Tänzerin Domingo sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Die Frauen berichteten demnach von Umarmungen, von Küssen auf den Mund, von nächtlichen Telefonanrufen und davon, dass Domingo auf private Treffen gedrängt habe. Domingo weist die Vorwürfe zurück. Die Oper in San Francisco hat ein geplantes Konzert bereits abgesagt. Das Philadelphia Orchestra zog die Einladung für ein Eröffnungskonzert zurück.