Freitag, 02. Dezember 2022

Zentralafrika
Waffenstillstand für Ostkongo vereinbart

Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda haben sich auf einen Waffenstillstand für den Ostkongo verständigt.

24.11.2022

    Menschen im Nordkongo auf der Flucht.
    In den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Jahren Gewalt und die Menschen fliehen. (IMAGO / Xinhua / IMAGO / Alain Uaykani)
    Wie die Nachrichtenagentur "epd" meldet, gingen der Übereinkunft Verhandlungen zwischen dem kongolesischen Präsidenten Tshisekedi und dem ruandischen Außenminister Biruta in Angola voraus. Im Ostkongo bekämpft die kongolesische Armee Rebellengruppen. Darunter ist die M23-Bewegung, die von Ruanda unterstützt wird.
    In dem Waffenstillstandsabkommen ist vorgesehen, alle Milizen zu entwaffnen. Bereits im Juli war eine ähnliche Vereinbarung getroffen worden, die jedoch nicht eingehalten wurde.
    In den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Jahren Gewalt. Verschiedene Rebellen-Gruppen kämpfen gegen die Armee, dabei geht es auch um Bodenschätze. Auch den seit mehr als 20 Jahren im Ostkongo stationierten UNO-Friedenstruppen ist es bisher nicht gelungen, die Region zu befrieden.
    Diese Nachricht wurde am 24.11.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.