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StartseiteKontroversDie Folge von Merkels Flüchtlingspolitik?05.09.2016

Wahlerfolg für die AfD Die Folge von Merkels Flüchtlingspolitik?

Politisch zählt Mecklenburg-Vorpommern nicht eben zu den politischen Schwergewichten. 1,3 Millionen Wähler leben dort – so viel wie in Hamburg. Und doch war das in Schwerin alles andere als eine stinknormale Landtagswahl. Das Ergebnis ist vor allem für die CDU ein Desaster: Zum ersten Mal liegt die "Anti-Merkel-Partei" vor der Merkel-Partei.

Moderation: Jasper Barenberg

Der Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Leif-Erik Holm (r) und der Spitzenkandidat der CDU, Lorenz Caffier. (dpa-Bildfunk / Pool / Christian Charisius)
Der Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Leif-Erik Holm (r) und der Spitzenkandidat der CDU, Lorenz Caffier. (dpa-Bildfunk / Pool / Christian Charisius)
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Weil Angela Merkel hier ihren Wahlkreis hat, weil sie vor einem Jahr ihren inzwischen legendären Satz sagte: "Wir schaffen das" und weil die AfD gewissermaßen im Wohnzimmer der Kanzlerin zum Aufstand der Wählerinnen und Wähler gegen die Flüchtlingspolitik gerufen hat – ein Jahr vor der Bundestagswahl.

Das Ergebnis ist vor allem für die CDU ein Desaster: In Schwerin landen die Christdemokraten auf dem dritten Platz, hinter SPD und AfD. Zum ersten Mal liegt die "Anti-Merkel-Partei" vor der Merkel-Partei. Die Linkspartei verliert kräftig, die Grünen fliegen gar aus dem Landtag.

Telefon: 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de

Studiogäste:    

  • Armin Paul Hampel (AfD), Vorsitzender Landesverband Niedersachsen
  • Mike Mohring (CDU), Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag
  • Martina Renner (Die Linke), Mitglied im Innenausschuss

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