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StartseiteAtelier neuer MusikDie Zukunft von nebenan19.12.2020

Warschauer Herbst 2020Die Zukunft von nebenan

Polen und Deutschland verbindet eine gemeinsame Geschichte, die reich an düsteren Kapiteln ist. Kulturelle, auch musikkulturelle Begegnungen verstehen sich heute dazu als Gegenentwurf. Der vom Deutschen Musikrat initiierte "European Workshop for Contemporary Music" gehört seit vielen Jahren dazu.

Von Leonie Reineke

Sechs Menschen stehen auf einer Treppe vor einem großen sandsteinfarbenen Gebäude. Es ist die Musikhochschule von Warschau. (Deutschlandradio/Leonie Reineke)
Ein Ort für den Nachwuchs der Avantgarde: die Warschauer Musikuniversität. (Deutschlandradio/Leonie Reineke)
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Seit 2003 erarbeiten beim "European Workshop for Contemporary Music" junge Musiker und Musikerinnen aus Polen, Deutschland und weiteren europäischen Ländern Repertoirestücke der Neuen Musik. In intensiven Probenphasen erlernen sie den Umgang mit neuen Spieltechniken und eigenwilligen musikalischen Ausdrucksformen.

Der Workshop – geleitet vom Dirigenten Rüdiger Bohn – mündet jedes Jahr in eine große Konzertveranstaltung beim "Warschauer Herbst". Bei Polens namhaftestem Neue Musik-Festival ist der Workshop seit seiner Gründung eine feste Größe.

In diesem Jahr war außerdem das Freiburger ensemble recherche in Warschau zu Gast, um die jungen Instrumentalisten in Coachings für die Herausforderungen der zeitgenössischen Musik zu wappnen. Die Studierenden schätzen den Austausch mit Profimusikern. Autorin Leonie Reineke war im Auftrag des Deutschen Musikrats vor Ort.

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